Unsere Tiere

In unserem Stall stehen im Sommer unsere Pfauenziegen mit ihren Gitzi. Sie bleiben so lange, bis die Jungen Schlachtreife erreichen und die weiblichen Jungziegen einen neuen Besitzer gefunden haben. Danach gehen die Muttertiere zurück auf die grosse Weide, die sie mit unseren Hochlandrindern teilen. Unsere Schottischen Hochlandrinder verbringen sehr viel Zeit auf der Weide. Ihnen steht aber ein grosser Laufstall das ganze Jahr zur Verfügung. Würde es nach dem Kopf unserer Tiere gehen so kämen sie nur für die Streicheleinheiten nach Hause. Sie geniessen das leben draussen sehr. Für den Boden ist dies aber nicht optimal. So müssen sie dann, wenn das nasskalte Winterwetter einsetzt, in den Stall damit der Boden keinen allzu grossen Schaden nimmt. Mensch und Tier geniesst diese Zeit sehr. Unsere Mutterkühe bringen dann die Kälber zur Welt und diese lernen uns so vom ersten Tag an kennen. Für uns ist diese Rasse einfach optimal. Hochlandrinder sind temperamentvoll, gutmütig und genügsam. Zudem können sie das ganze Jahr draussen bleiben. Sie ernähren sich im Sommer von dem Gras auf der Weide und im Winter von Heu. Dies hat zur Folge, das Hochlandrinder im vergleich zu anderen Rinderrassen sehr langsam wachsen. Die Rinder erreichen erst mit 2 1/2 bis 3 Jahren Schlachtreife. Das Fleisch zeichnet sich durch seine Kurzfasrigkeit und seinen vollen Geschmack aus. Hochlandrinderkühe haben sehr gute Muttereigenschaften und bringen ihre Kälber in der Regel ohne Probleme zur Welt.

Zum festen Tierbestand gehören auch unsere Pfauenziegen. Zur Zeit haben wir einen Bestand von 10 Ziegen.

Diese Ziegenrasse gehört zu den von Pro Specia Rara geschützen Tieren. Die Pfauenziege ist eine typische Gebirgsziege, robust, wiederstandsfähig und marschtüchtig. Es sind eher grosse, schwere Ziegen. Nebst Kräutern und feinen Gräsern lieben sie auch Dornenbüsche und Baumrinden.

Typisch an den Pfauenziegen ist ihre spezielle Zeichnung. Die vordere Körperhälfte ist vorwiegend weiss mit schwarzen Stiefeln, schwarz sind die Pfaven; die seitlichen Bänder der Kopfzeichnung, Hinterkopf und Maul. Die hintere Körperhälfte dagegen ist vorwiegend schwarz, mit weissen Oberschenkeln, Flanken- und Oberschenkelfleken und einem weissen Schwanz.

Useren Hofhund Eron, ein schwarzmarken Hovawart, mussten wir schweren Herzens von seiner Krankheit erlösen.

Weiter wohnen bei uns auch Katzen, Enten, Gänse, Kaninchen, Zwergziegen, Minipigs und Zwergziegen.

 

Natürlich sind da auch noch die Pensionspferde, die unsern Hof bereichern und uns viel Freude bereiten.


Erin, Hochlandrind Kalb Geb. 29.5.09